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TECH-SUPPORT -888
EDI-BERATUNG -850
10.12.2010

Das EDITEL „Special“ zur elektronischen Rechnungslegung

Rechnungslegung Das Spektrum der elektronischen Rechnung ist breit. Vom Fax über ein eingescanntes PDF bis zur XML - oder EDI Rechnung: all diese Varianten fallen in die Kategorie des e- Invoicing. Die Bedürfnisse, denen diese verschiedenen Formen der elektronischen Rechnungsstellung gerecht werden müssen sind jedoch völlig verschieden.

Während der private Handy Kunde das Auslangen damit findet, sich seine Rechnung online anzusehen und auf Ausdruck und Archivierung verzichtet, ist der zum Vorsteuerabzug berechtigte Unternehmer an die gesetzlichen Vorschriften zur elektronischen Rechnungslegung gebunden (Dazu auf Seite 4: Die Zukunft des e-Invoicing, Expertenmeinung von Dr. Gerhard Laga, WKÖ). Sein Nutzen liegt nicht nur im elektronischen, also papierfreien, Versenden und Empfangen der Rechnung sondern vor allem in der automatischen Weiterverarbeitung und Integration aller Rechnungsinhalte.

Wer profitiert am meisten
Massenanbieter wie Energieversorger oder Handybetreiber können durch elektronische Rechnungen die Kosten für Ausdruck und Versand von oft hunderttausenden Rechnungen pro Monat sparen. Im FMCG Bereich steht die Automatisierung der Rechnungsbearbeitung und damit die EDI Rechnung im Vordergrund. Dabei werden alle Daten aus Kopf-, Positions- und Summenzeilen mit den vorhandenen Stammdaten abgeglichen und im Falle der Übereinstimmung die Rechnung automatisch zur Zahlung freigegeben. Das bedeutet mehr Effizienz und eine langfristige Reduktion der Kosten im gesamten Rechnungsablauf zwischen Lieferanten und Kunden. Je höher die Drehzahl des Sortiments und damit die Beleghäufigkeit, desto früher rechnet sich die Implementierung eines e-Invoicing Systems. Die ersten Unternehmen, die dieses Verfahren für sich entdeckt und umgesetzt haben, kommen aus dem Lebensmittelsektor. So auch die REWE International AG, der unser Aufmacher-Artikel auf dieser Seite 1 gewidmet ist.

Informationsdefizite verbessern
Verwandte Branchen, wie Baumärkte, Parfümerie- und Drogerieketten, Warenlogistiker, der Elektro- und Möbelhandel, bis hin zum Gesundheitswesen, der Gastronomie oder dem öffentlichen Sektor sind ebenfalls stark an der Einführung elektronischer Geschäftsprozesse interessiert. Um dies branchenweit nachhaltig umzusetzen, ist es jedoch notwendig, dieses Thema verstärkt ins Bewusstsein zu rufen. Noch immer trifft der Wunsch vieler Kunden nach einer Automatisierung der elektronischen Geschäftsprozesse, auf Ablehnung beim Lieferanten. Wie e-Invoicing in der Praxis umgesetzt werden kann, möchten wir Ihnen daher auf Seite 3 an Fallbeispielen aus Lieferantensicht - vom Weltkonzern bis zum KMU - zeigen, ebenso wie einen praktischen Leitfaden zum Thema.

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