Durch die Nutzung dieser Webseite stimme ich der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen hier.

21.01.2015

EDI bedeutet Mehrwert für das Gesundheitswesen

EDI bedeutet Mehrwert für das Gesundheitswesen

Werden Waren und Leistungen von A nach B geschickt, ist meist auch viel „Papierkram“ mit an Bord. Je besser diese Prozesse entlang der Wertschöpfungskette automatisiert und standardisiert werden können, umso eher kann auf papierlosen Nachrichtenaustausch umgestellt werden und rascher und fehlerfreier erfolgt die Abwicklung.

Eine wichtige Voraussetzung für den Datenaustausch ist eine „gemeinsam Sprache“, um Übertragungsbarrieren einfach zu überwinden. Dafür steht EDI (Electronic Data Interchange), das einen automatisierten elektronischen Austausch von Geschäftsdokumenten zwischen Handelspartnern garantiert. Ob Bestellungen, Lieferscheine oder Rechnungen – sie alle basieren auf einem weltweit eindeutigen Identifikations- und Codiersystem der GS1 und sind anwendbar für Artikel, Versandeinheiten, Leistungen oder Standorte.

Ohne in neue Technologien investieren zu müssen, werden der Workflow rationalisiert und die Patientenversorgung gesteigert – einhergehend mit einer Kostenersparnis. Daher hat die von GS1 Austria und DataCare initiierte Arbeitsgruppe „Pharma EDI“, an der Unternehmen wie Pfizer, Baxter, B. Braun, Novartis, Richter Pharma, Kwizda, Herba Chemosan, Jacoby GM Pharma und andere Vertreter aus der Gesundheitsbranche teilgenommen haben, Guidelines (im Format EANCOM® 2002) erarbeitet, damit die Verwendung von EDI-Nachrichten auch im österreichischen Gesundheitswesen Verbreitung findet. Seit mehr als einem Jahr werden neben der Bestellnachricht ORDERS auch die Bestellantwort ORDRSP, das Lieferavis DESADV und die Rechnung INVOIC im EANCOM®- Format zwischen Partnern ausgetauscht.

Die Umstellung der Unternehmen und ihrer Partner in der Supply Chain ist nun in vollem Gange und die ersten Piloten stehen kurz vor Produktivschaltung.