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13.06.2018

EDI-Fleischbranche

Frisches Fleisch braucht frische Daten

Bei kaum einem anderen Lebensmittel spielt Frische und Qualität so eine große Rolle wie bei Fleisch- und Wurstwaren. Aufgrund der kurzen Haltbarkeit der Ware ist die Bestell- und Anlieferfrequenz um ein Vielfaches höher als bei anderen Sortimenten. Ein rascher und vor allem fehlerfreier Austausch von Bestell- und Lieferinformationen ist hier essenziell, zudem auch das Thema Rückverfolgbarkeit in dieser Branche eine immer bedeutendere Rolle spielt – Handel und Konsumenten wollen immer tiefer in die Wertschöpfungskette blicken. Übermittelt werden diese Informationen vor allem über die Chargenangaben, die beispielsweise Auskunft über die Herkunft, Haltung, Mästung und Schlachtung der Tiere geben.

Doch wie werden all diese wichtigen Daten nun schnell, sicher und immer aktuell übermittelt? Elektronischer Datenaustausch, kurz EDI, kann hier den entscheidenden Vorteil bringen.

Automatisiert und ohne Systembruch laufen die Informationen in Echtzeit zwischen Lieferanten und Händler, im Falle der Chargenangaben zum Beispiel über den elektronischen Lieferschein DESADV. Insgesamt führt EDI so zu einer Qualitätssteigerung in den nachgelagerten Prozessen, speziell bei gewichtsvariabler Ware. Trotz dieser vielen Vorteile gibt es im EDI-Bereich der heimischen Fleisch- und Wurstverarbeitungsbranche noch jede Menge Potenzial. Vor allem IT-seitig fehlte bei vielen Betrieben in der Vergangenheit noch die Infrastruktur, um mit dem Handel strukturiert Daten auszutauschen. „Hier findet jedoch gerade ein Umschwung statt und es gibt mittlerweile schon viele Vorzeigebetriebe“ so Klaus Schaffer, Business Development & Produktmanager bei EDITEL. Zu einem dieser Vorzeigebetriebe zählt jedenfalls der Wiener Wurstfabrikant Wiesbauer, wo EDI entlang der gesamten Supply Chain inkl. der Vorstufe für mehr Transparenz sorgt.

"EDI hilft uns, Prozesse wie etwa ORDERS, einfacher und effizienter zu gestalten, daher setzen wir seit Jahren auf EDI".

Ljuban Magdelinic, EDV-Leiter von Wiesbauer

Auch Klaus Schaffer sieht durch die konsequente Digitalisierung von Daten eine enorme Chance für die gesamte Branche „Einerseits kann mit EDI der gesamte Administrationsaufwand erheblich reduziert werden, andererseits steigt damit auch die Datenqualität aller ausgehenden und eingehenden Dokumente.“

In Kürze

  • Erfüllung hoher Anforderungen in Bezug auf Frische und kurze Warenhaltbarkeit
  • EDI hilft, Prozesse einfach und effizienter zu gestalten
  • Rückverfolgbarkeit durch Transparenz in der Wertschöpfungskette
  • Fehlerfreier Austausch von Bestell- und Lieferinformationen
  • Meistgenutzte Nachrichten: ORDERS (Bestellungen) und DESADV (Elektronischer Lieferschein)
  • Verbesserung der Datenqualität