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Potenziale ausschöpfen: die GS1 Austria DESADV Studie

Das wahre Potential des elektronischen Lieferscheins

DESADV Studie - Integration des GS1 Transportetiketts mit der elektronischen LiefernachrichtZeitersparnis, Optimierung des Wareneingangs und viele weitere Vorteile bietet die Integration des GS1 Transportetiketts mit der elektronischen Nachricht DESADV – dies bestätigt eine aktuelle Studie der GS1 Austria.

Eine eindeutige Identifikation sowie Rückverfolgbarkeit logistischer Einheiten über die gesamte Versorgungskette – dies ermöglicht das GS1 Transportetikett. Kombiniert mit dem elektronischen Lieferschein DESADV kann der Warenfluss so optimal mit dem Informationsfluss verbunden werden. Wo dabei die Anforderungen und Nutzenpotentiale im österreichischen Handel, bei Industrie und Logistikdienstleistern liegen, hat die DESADV-Studie von GS1 Austria ans Licht gebracht.

Durchgeführt wurde diese von Univ.-Prof. Dr. Maria Madlberger, Professorin am Department of Business and Management der Webster Vienna Private University.

„Auf Handelsseite sind die Vorteile eines durchgängigen Informationsflusses mit DESADV und GS1 Transportetikett eindeutig gegeben und bringen eindrucksvolle Einsparungen. 30 Minuten Zeitersparnis pro Palette können es bei der Warenannahme sein und auch die Rechnungsprüfung profitiert und erspart sich aufwändige manuelle Arbeitsabläufe. Die DESADV ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Bestellung und Rechnung und ermöglicht damit einen geschlossenen elektronischen Informationsfluss. Weniger bekannt ist, dass auch die Industrie vom GS1 Transportetikett und der DESADV profitiert. Ein Fallbeispiel der Studie zeigt auf, wie die DESADV in Verbindung mit dem GS1 Transportetikett die unternehmensinterne Qualitätssicherung revolutionieren konnte.“ Univ.-Prof. Dr. Maria Madlberger, Professorin am Department of Business and Management der Webster Vienna Private University.

DESADV verbessert die Lieferqualität

Einen wichtigen Beitrag leisten auch Logistikdienstleister, die sich mittlerweile schon als „Datenlogistiker“ sehen. Immer häufiger sind sie das Verbindungsglied, das die DESADV-Übermittlung von der Industrie an den Handel übernimmt und gegebenenfalls die nötigen Anpassungen vornimmt. „Die Botschaft der Logistikfirmen lautet: Die DESADV verbessert die Lieferqualität und davon profitieren Handel und Industrie gleichermaßen“, resümiert Madlberger.

„Das Potential der gemeinsamen Nutzung von elektronischem Lieferschein und GS1 Transportetikett ist einmal mehr deutlich geworden. Wir wünschen uns, dass dies für Unternehmen eine Motivation ist, diesen weiteren Integrationsschritt zu machen.“ Mag. Gregor Herzog, Geschäftsführer von GS1 Austria.

Studiendesign

Im Auftrag von GS1 Austria führte Univ.-Prof. Dr. Maria Madlberger, Professorin am Department of Business and Management der Webster Vienna Private University sowie Gastprofessorin an der Karl-Franzens-Universität Graz, eine umfassende Studie unter 17 führenden Handels-, Industrie- und Logistikunternehmen durch: Handel: dm, Lidl, Metro, MPreis, Pfeiffer, Rewe, Spar; Industrie: Beiersdorf, Berglandmilch, Brau Union, Mars, Ströck, Wiesbauer; Logistikdienstleister: Frigologo, Quehenberger, Schachinger, TKL. Dazu wurden qualitative Experteninterviews mit insgesamt 26 Gesprächspartnern geführt, die vor allem aus den Bereichen IT und Logistik stammen, mehr als die Hälfte in leitender Funktion bzw. in der Geschäftsführung tätig.

  • Elektronische Liefermeldung DESADV

    DESADV ist die Abkürzung für „despatch advice“ und bezeichnet eine nach EANCOM® standardisierte elektronische Liefermeldung. Sie ermöglicht die Beschreibung der jeweiligen Sendung und enthält Einzelheiten über die Waren, die geliefert wurden oder zur Lieferung bereitstehen. Darüber hinaus informiert sie über die rechtzeitige oder verspätete Ankunft der Ware und ermöglicht es dem Empfänger damit, bestimmte Vorkehrungen zu treffen.

  • Transportetikett

    Um jederzeit nachvollziehen zu können, wo sich die Ware in der Supply Chain befindet, sorgt das GS1 Transportetikett für eine eindeutige Identifikation der Transporteinheit, z.B. Palette. Damit ist nicht nur die punktgenaue Standortbestimmung möglich, sondern auch die Rückverfolgbarkeit logistischer Einheiten gewährleistet. Voraussetzung dazu ist die Kennzeichnung der Ware mit einer unverwechselbaren Seriennummer, dem Serial Shipping Container Code (SSCC).

  • Integration des Transportetiketts mit der DESADV

    Die Broschüre: GS1 Austria hat 2015 eine Studie zur Integration des GS1 Transportetiketts mit der elektronischen Liefernachricht DESADV in Österreich in Auftrag gegeben. Ergebnisse daraus sind in der Broschüre zu finden.

    Das Video: Um die Umsetzung in den Unternehmen zu forcieren, wurde in Zusammenarbeit mit EDITEL und GS1 Austria ein Video entwickelt, das in ein paar Minuten den Prozess anschaulich darstellt.

Symbolfoto copyright GS1 Austria, Minerva Studio

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