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Out-of-stock-Situationen vermeiden

Durchblick im OSA-Datendschungel – Out-of-stock-Situationen vermeiden

Für eines waren die Menschen während der Corona-Krise vermutlich besonders dankbar: die kontinuierliche Versorgung mit Lebensmitteln und anderen wichtigen Alltagsprodukten. Somit kann die Warenverfügbarkeit in den Regalen durchaus als Grundbedürfnis von Konsumenten gesehen werden. Umso wichtiger ist es, dass die Verfügbarkeit der Artikel laufend analyisert und optimiert wird – möglichst von allen Beteiligten, wie etwa Lieferant und Händler – um leere Regale zu vermeiden. Hier kommt auch das Thema Elektronischer Datenaustausch ins Spiel.

EDITEL CZ engagiert sich bereits seit Längerem bei der ECR-Arbeitsgruppe „Benchmarking und OSA“. Gestartet wurde mit dem sogenannten „OSA-Barometer-Projekt“, um die Warenverfügbarkeitsmessung in Einzelhandelsregalen umzusetzen.

Nach dem erfolgreichen Abschluss bereitete die ECR-Arbeitsgruppe in Zusammenarbeit mit EDITEL CZ und REPORTING.CZ nun auch ein Pilotprojekt namens „ECR OSA Monitor“ vor. Ziel dieses Folgeprojekts war es, eine Möglichkeit der Datenanalyse auf Basis des elektronischen Lagerbestandsberichts (INVRPT – Inventory Report) zu finden. Die Herausforderung lag vor allem darin, einfache Indikatoren zu identifizieren, die gleichsam für Logistik, Vertrieb, Marketing und Finanzen verwendet werden können. Oder anders gesagt: „Tonnen“ von Daten in simple Grafiken oder Nachrichten umzuwandeln, um auf Besonderheiten beziehungsweise Zusammenhänge aufmerksam zu werden und somit weiterhin die Warenverfügbarkeit zu gewährleisten.

Der elektronische Lagerbestandsbericht gibt Auskunft über vielfältige Informationen: Status der Waren im Lager, Lagerverkäufe, diverse Lagerbelege und Warenbewegungen. Der INVRPT enthält täglich aktualisierte Daten zu den Artikeln bestimmter Lieferanten, die der Händler im Sortiment hat – unter Verwendung der GTIN-Identifikation. Die Reports werden von allen Filialen und Lagern übermittelt.

In der gemeinsamen Lösung von EDITEL CZ und REPORTING.CZ werden diese Daten täglich aktuell aufbereitet und im darauf aufbauenden Business Intelligence System können Indikatoren wie Warenverkauf, Wareneingang, tatsächlicher Lagerbestand oder Nichtbestand herangezogen und nach Zeitreihen ausgewertet werden.

Warum ein gewünschter Artikel mal nicht im Regal verfügbar ist, kann viele Gründe haben und ebenso viele Schlussfolgerungen zulassen. Die dafür notwendigen Instrumente, um dem frühzeitig entgegenzuwirken, stehen bereits jetzt auch allen interessierten Unternehmen außerhalb des „ECR OSA Monitor“-Pilotprojekts zur Verfügung.

Über das OSA-Barometer-Projekt

 “Mit On-Shelf Availability (OSA) ist die Verfügbarkeit eines Produktes für einen Konsumenten gemeint, und zwar an jenem Ort, an dem er es erwartet und zu jenem Zeitpunkt, zu dem er es kaufen möchte. Out-of-Stock (OOS) hingegen beschreibt eine Situation, in der ein Verbraucher das gewünschte Produkt nicht im Regal findet, wenn er es kaufen möchte.“ – so erklärt die ECR Community die beiden Begriffe.

Die Messung der Warenverfügbarkeit im Rahmen des „OSA-Barometer-Projekts“ basierte auf In-Store-Recherchen in Bezug auf ausgewählte Produkte beziehungsweise Produktkategorien. Die Storechecks erfolgten pro Quartal über einen Zeitraum von ca. 14 Tagen.

iStockphoto copyright Vera Petrunina

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